Für Schottland ist die Insel Arran kein absolut normaler Ort. Denn wäre es so, dann würde man auch hier viele Wolken, Regen oder Nebel erwarten. Arran aber ist anders. Sie ist eine kleine Sonneninsel, die natürlich auch anders kann, schottisch eben, aber meistens gut gelaunt ist und daher eben kein typisch schottischer Ort ist.
Die Überfahrt nach Arran ist schon das erste Highlight auf dem Weg vom Festland zur Insel. Die Fähre ist ein modernes kleines Schiff und erinnert ein wenig an die Boote die man durch die norwegischen Fjorde fahren sieht. An Bord gibt es alles was man braucht, warmer Kaffee, Kuchen oder ein old englisches Frühstück. Bereits hier findet man tolle Fotomotive die im nachhinein den Charme einer langen Kreuzfahrt vermitteln.
Bevor man das Festland erreicht, passiert man die Reede des Hafens von Arran. Die Frachter und Handelsschiffe die dort liegen, bilden einen wunderschönen Kontrast zur Berglandschaft der Insel. Der Hafen selber liegt in einem Tal umgeben von Hügeln und Bergen. Die Stadt wirkt very british und auch die Menschen denen man dort begenet.
Begibt man sich in das innere der Insel findet man sämtliche Klischees schottischer Urlaubserwartungen. Die Häuser wirken wie auf Postkarten und man findet ebenso verlassene Burgen wie auch gut besuchte Whiskey Brennereien. Man spürt an allen Ecken und Kanten die Geschichte dieses Ortes und öffnet seiner Fantasie ein Tor in die Vergangenheit.
Was wäre Schottland ohne seine Schafe. Man findet sie in Arran überall dort wo sich ein grüner Flecken Erde befindet, also praktisch überall…;-)))) Auch sie sind in Verbindung mit dieser Landschaft ein tolles Fotomotiv.
An den Stränden von Arran spürt man bereits die Unendlichkeit des Ozeans. Man findet große Muscheln, erlebt Ebbe und Flut und genießt das Meeresrauschen an einem der vielen Strände.
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